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Kolophon

Wer hier haftet.

Marco Hagel, Hamburg. Ich schreibe, gestalte und baue Marketing-Sites für Selbstständige, kleine Kanzleien, Studios und Beratungen im deutschsprachigen Raum. Allein, mit KI als Werkzeug — und mit meinem Namen unter dem Ergebnis.

Marco Hagel · Hamburg · Ein Werk zur Zeit

Hier steht kein Porträt. Ich habe kein Foto, das gut genug wäre, und ein schlechtes sagt weniger über meine Arbeit als diese Seite. Wie ich aussehe, sehen Sie im Erstgespräch.

Warum eine Person

Was das spart.

Sie sprechen mit dem Menschen, der die Seite baut. Kein Briefing, das auf dem Weg zur Umsetzung ausdünnt, keine Projektleitung, die übersetzt. Entscheidungen fallen im Gespräch und stehen am selben Tag im Satz. Sie zahlen keinen Aufschlag für Overhead, den Sie nicht bestellt haben — und niemand verkauft Ihnen eine Leistung, die er nachher nicht selbst liefern muss.

Was das kostet.

Ich bin ein Kalender, keine Abteilung. Es läuft ein Werk zur Zeit, deshalb kann Ihr Start einige Wochen entfernt liegen. Wenn ich krank werde, verschiebt sich der Termin, statt dass eine Vertretung weiterbaut. Und es gibt Gewerke, die ich nicht abdecke: Fotografie, Video, Illustration, Rechtstexte. Wer alles aus einer Hand will, ist bei einer Agentur richtig.

Können und Grenzen

Was ich kann. Und was ich nicht kann.

Kann ich.

  • Marketing-Sites in Next.js und TypeScript bauen — vom leeren Ordner bis zur Live-Domain.
  • Copy schreiben, die klingt wie Sie und nicht wie eine Broschüre: Startseite, Leistungen, Prozess, FAQ, Kontakt.
  • Typografie, Raster und Farbe so setzen, dass eine Seite auch ohne Bildmaterial trägt.
  • KI führen: Varianten aufspannen, Rohtexte erzeugen, Wiederholungen abkürzen — und danach zusammenstreichen.
  • Formulare, Zustände und Barrierearmut: Tastaturbedienung, Kontraste, saubere Überschriftenfolge, ehrliche Fehlermeldungen.
  • Impressum und Datenschutz als Seiten setzen, mit Ihren Angaben, und die Site auf Vercel in Betrieb nehmen.
  • Stege im Abo betreuen: dieselbe eine Seite, dann kleine Änderungen, technische Pflege, Erreichbarkeit — nur mit vereinbarter Laufzeit.

Kann ich nicht.

  • Shops, Login-Bereiche, Mitgliederverwaltung, Buchungssysteme. Das ist Anwendungsentwicklung und ein anderes Gewerk.
  • Bestehende WordPress-, Webflow-, Wix- oder Shopware-Installationen retten, umbauen oder pflegen. Ich baue neu — oder ich sage ab.
  • Fotografie und Video. Ich kann Bilder auswählen, beurteilen und setzen, aber ich produziere keine.
  • Logos und Illustrationen von Grund auf entwickeln. Ein vorhandenes Zeichen setze ich sauber ein.
  • Rechtsberatung. Ich setze Impressum und Datenschutz nach Ihren Angaben; ob das für Ihren Fall genügt, beurteilt eine Anwältin.
  • Anzeigen, Social-Redaktion, Newsletter-Strecken, Suchmaschinen-Kampagnen. Ich baue die Seite, auf die das alles zeigt.
  • Englische oder mehrsprachige Fassungen. CAGEL arbeitet auf Deutsch, für den deutschsprachigen Markt.

Werkbank

Wie ich arbeite, wenn niemand zusieht.

Die Arbeitsweise auf der Startseite beschreibt, was Sie mitbekommen: Briefing, Richtung, Satz, Korrektur, Übergabe. Das hier ist der Teil, den niemand bestellt und der trotzdem entscheidet, ob eine Seite trägt.

  1. Rohbau am Abend, Urteil am nächsten Morgen

    Ich baue Varianten in einem Zug und sehe sie mit Abstand wieder an. Was mir am nächsten Morgen nicht sofort einleuchtet, fliegt raus, statt durch eine Erklärung gerettet zu werden.

  2. Sprachmodelle schreiben Rohlinge, nie den letzten Satz

    Für einen Absatz lasse ich mir fünf bis zehn Fassungen geben, behalte davon oft einen halben Satz und schreibe den Rest selbst. Nichts geht raus, was ich nicht laut gelesen habe. Modellsprache erkennt man — „ganzheitlich“, „maßgeschneidert“, „Ihr Erfolg ist unser Antrieb“ — und die streiche ich auch dann, wenn sie von mir stammt.

  3. Code-Assistenz mit kurzer Leine

    Komponenten, Umbauten und Wiederholungsarbeit entstehen mit KI im Editor. Ich lese jede Änderung, bevor sie bleibt, und lasse nichts im Projekt, was ich nicht selbst erklären kann. Eine zusätzliche Bibliothek kommt nur dazu, wenn sie ein Problem löst, das ich ohne sie schlechter löse.

  4. Selbst prüfen statt hoffen

    Vor jeder Freigabe dieselbe Runde: Bedienung nur mit der Tastatur, Kontraste, Überschriftenfolge, Formular mit absichtlich falschen Eingaben, Seite auf einem alten Telefon, Bau ohne Warnungen. Diese Site ist der Prüfstand. Was hier nicht besteht, verkaufe ich nicht weiter.

  5. Weglassen ist die eigentliche Arbeit

    In jedem Projekt steckt ein Tag, an dem nichts entsteht, sondern nur verschwindet: Absätze, ganze Abschnitte, ein Effekt, ein Bild, das nur Fläche füllt. Diesen Tag rechne ich ein, weil er das Ergebnis mehr verbessert als jeder zusätzliche Baustein.

Erreichbarkeit

Wie Sie mich erreichen.

E-Mail
Der Hauptweg: studio@cagel.de. Schreiben Sie ruhig ausführlich; ich lese alles und antworte in ganzen Sätzen.
Antwortzeit
In der Regel innerhalb von zwei Werktagen. Wenn es dringend ist, schreiben Sie „dringend“ in den Betreff — dann antworte ich am selben Werktag, sofern ich nicht im Erstgespräch sitze.
Kein Telefon
Im Impressum steht keine Nummer, und das ist Absicht. Ich baue an einem Werk zur Zeit; ein klingelndes Telefon zerschneidet genau die Stunden, für die Sie mich bezahlen. Geschriebenes lässt sich außerdem später nachlesen — bei Umfang, Preis und Zusagen ist das ein Vorteil für uns beide.
Erstgespräch
45 Minuten, kostenlos, per Video oder bei mir in Hamburg. Vorab schicke ich drei Fragen, damit die Zeit nicht mit Aufwärmen vergeht. Den Videolink bekommen Sie mit der Bestätigung; ein Konto brauchen Sie dafür nicht.
Termin
Ich schlage in der Antwort-Mail zwei oder drei Zeitfenster vor, Sie nehmen eines. Kein Buchungslink, kein Kalender, in den Sie sich eintragen, keine automatischen Erinnerungen.

Kapazität

Stand 24. August 2026: ein Werk zur Zeit. Den nächsten freien Termin nenne ich im Erstgespräch.

Diese Zeile pflege ich von Hand. Steht hier ein altes Datum, fragen Sie einfach nach.

Studio bei Nacht, isoliertes Licht auf dem Arbeitstisch.

Sie wissen jetzt, wer am anderen Ende sitzt.

Bevor Sie anfragen, lesen Sie am besten noch die andere Hälfte: Weg zur Beauftragung, Zahlung in Teilbeträgen, Rechte, Abbruch, Korrekturen. Kein Kleingedrucktes, sondern vorher gesagt.